#einfachmachen, Semantische Computer und Vorratsdaten – Tag 2 der #rp14

Tag 2 der größten Konferenz der Netzgemeinde in Deutschland beginnt für mich mit einer Sponsorensession: Microsoft hat zusammen mit dem Autor Marcus Albers Ende April ein Manifest zu den Veränderungen in der Arbeitswelt vorgestellt: “Ihr nennt es Arbeit – wir nennen es unser Leben.” Unter dem Stichwort #einfachmachen möchte der Softwarehersteller auf die neuen Ansprüche der Wissensarbeiter aufmerksam machen. In der Diskusssion auf der #rp14 – moderiert von Richard Gutjahr – kamen unter anderen der Blogger Markus Herrman zu Wort. Herrman verglich in der Diskussion das Arbeiten im Homeoffice mit dem Cabriofahren: ““Es ist schön dass man das Dach aufmachen kann, es aber auch zu lassen kann.” Im Gegensatz zur Initiative von Microsoft rudern andere Unternehmen wie Yahoo dagegen beim Stichwort “Homeoffice” zurück. Für Holger Haenecke – Personalchef bei McKinsey – ist die Begrifflichkeit eher “Personal Balance statt Work Life Balance, denn für viele ist Arbeit auch Teil des Lebens.”

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Von Freedom, Barcamps und irgendwas mit Medien: Tag 1 auf der #rp14

Da bin ich nun. Auf meiner ersten re:publica, der Netzkonferenz in Deutschland. Auch wenn ich schon seit Jahren im Netz unterwegs bin, so ist dieser Konferenz bisher an mir vorbei gegangen. Was habe ich in den letzten Jahren verpasst! Die Themenvielfalt der zum Teil 15 parallelen Session ist schlicht überwältigend. Viele der Teilnehmer haben großes Interesse an politischen Themen, aber mindestens genau so viel möchten sich einfach über neue technische Möglichkeiten austauschen oder sehen die re:publica als “größtes Klassentreffen der Netzgemeinde”.

In der Eröffnungssession vor etwa 3000 anwesenden Teilnehmern ruft re:publica Mitorganisator  Markus Beckedahl von netzpolitik.org  nicht nur dazu auf im Jahr 1 nach Snowden “unser Netz wieder zurückzuerobern”, sondern geht noch weiter und fordert Asyl in Deutschland für den in Rußland weilenden Whistleblower der NSA-Affäre Edward Snowden.

Die Internetkonferenz bleibt in vielen Teilen politisch und auch international, aber das Programm allein für den ersten Tag sprengt ausgedruckt fast eine A3 Seite ob der Vielfalt der Themen. Und dann sind da noch die Stände von z.B. Baden-Württemberg, Joiz oder digitale Gesellschaft und vielen, vielen Anderen in der großen Halle und auf dem Freigelände vor den Sessionräumen.

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Mein erstes Barcamp und (noch) kein Ende…

Original Barcamp Logo von Eris FreeWas für ein cooles Format! Ich rede von Barcamps, den (Un-)Konferenzen, die Workshops und Vorträge auf ein ganz neues Level heben. Barcamps gibt es in Deutschland seit 2006, aber das ist eine andere Geschichte. Nachdem Stefan auf Cortexdigital zu einer Blogparade aufgerufen hat, möchte ich hier kurz meine Erfahrungen mit dem Einsteig in diese Barcamp Welt berichten.

Mein erstes „bewusstes“ Barcamp – also Anreise, Warm-Up & Co – war das „Community Camp 2010“ in Berlin. Als ich für diesen Beitrag in meinem eigenen Twitter-Account recherchiert habe, musste ich feststellen, dass ich schon älterer BarCamp-Hase bin, als mir selbst bewusst war: schon im Oktober 2009 war ich beim KnowledgeCamp in Karlsruhe als Teilnehmer und Sessiongeber dabei. Damals noch auf Initiative der Firma „Sabio„, deren Wissensmanagementsystem wir in meiner damaligen Firma eingeführt hatten. Da ich dort aber eigentlich mehr ferngesteuert meinen Vortrag vorgestellt und auf dem Grid plaziert hatte, aber den tieferen Sinn nicht verstanden habe, zähle ich das eigentlich nicht so richtig als „erstes“ BarCamp.

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Hallo (Blog-)Welt! :-)

Willkommen zur „Cloud 9„! Nachdem ich in den letzten Jahren verstärkt auf Barcamps und Konferenzen präsent war, hat mir eigentlich immer eine Platz für eigene Veröffentlichungen gefehlt. Daher habe ich, als mich Stefan nach einem Beitrag zu seiner Blogparade über Barcamps gefragt hat, kurzentschlossen diesen Blog angelegt.

Mehr zum Namen und Inhalten dieses Blogs dann in den nächsten Tagen.